4 1/2 Freunde und die Feuerwehr

Gestern im Laufe des Tages hab ich mich bereit erklärt gehabt, die Brandsicherheitswache in unserem Stadttheater zu übernehmen. Was gab’s? Die 4 1/2 Freunde gab’s!
Ich muss gestehen, dass sie mir vorher kein Begriff waren, sie scheinen allerdings durchaus beim jüngeren Publikum bekannter zu sein. Vorgetragen wurde das Stück von der Theatergruppe Theater auf Tour aus Darmstadt.
Jedenfalls war der Name der 4 1/2 Freunde „Folge“ die Weihnachtsmann-Connection. Zwar war das Stück für Kleinere gedacht, allerdings haben auch Eltern und Lehrer sowie ich, ich euer geliebter Schreiberling, seinen Spaß gehabt. Die 4 1/2 Freunde wollten, um Geld für die Reperatur eines Computers aufzutreiben, die Diebstahlserie in einem Kaufhaus untersuchen. Die Geschichte ergab teils wirklich komische Situationen, Slapstick und ein treffender Humor machten aus dem Stück eine klare Empfehlung. Schauspielerisch war das alles mehr als überzeugend. Besonders die Darstellerin von Steffi, der heimlichen Heldin der Gruppe, machte ihre Sache sehr gut, fast schon überragend waren die Bemühungen der Schauspielerin, ihre Stimme kindlich zu gestalten um als Jüngling durchzugehen. Der weite Oberbau von ihr war dann zwar schon ein lustiger Kontrast zum Versuch, als Kind zu gelten, aber hey! Ich hatte meinen Spaß😀 Stimmlich sollte sie sich vielleicht überlegen, ins Synchron-gewerbe einzusteigen, nicht nur in Kinderfilmen wäre die Stimme eine echte Bereicherung.

Das Stück wurde vormittags (der Zuschauerschnitt war doch sehr jung, bedingt durch die Tatsache, dass es sich um Schüler/innen des Gymnasiums, vielleicht 5. oder 6. Klasse handelte – plus einer auswärtigen Schule) standardmäßig gut aufgenommen. Am Nachmittag, wo dann Eltern mit ihren Kleinen vorbei schauten und der Zuschauerschnitt erheblich anstieg, war die Begeisterung noch überzeugender. Und obwohl das meine 2. Brandsicherheitswache für diese Vorstellung an diesem Tag war, fand ich die Darstellung nachmittags peppiger aber auch ein wenig schludrig, jawoll die Routine machte sich bemerkbar. Trotzdem war der Tag insgesamt ein voller Erfolg.

Nach der Vorstellung nutzte ich die Gelegenheit, um mit dem Darsteller des bösen Weihnachtsmannes zu sprechen. Er selbst fand die Vorstellungen in Sulingen besser als in Diepholz zuvor, natürlich sagt das jeder, der in Sulingen auftritt. Wer könnte diese Stadt nicht lieben?😀 Er genoss es jedenfalls, einen „bösen“ Weihnachtsmann zu spielen, diese Gelegenheit hat man ja nicht jeden Tag. Obwohl… im Verlauf der Tour dann wohl doch… ihr wisst, was ich meine ^^

Ich bin nächstes Mal gerne wieder vor Ort, vielleicht um dann auch wieder im Anschluss davon zu berichten. Kommt und schaut euch dieses Theaterstück an, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, und ich spreche diese Empfehlung auch an diejenigen aus, die nicht in die Zielgruppe fallen. Theater hat noch nie geschadet!

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